﻿{"id":2575,"date":"2025-03-26T07:59:24","date_gmt":"2025-03-26T06:59:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.leonardowelt.org\/wp\/?page_id=2575"},"modified":"2025-03-26T08:19:24","modified_gmt":"2025-03-26T07:19:24","slug":"wir-wollten-ihre-meinung-wissen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.leonardowelt.org\/wp\/wir-wollten-ihre-meinung-wissen\/","title":{"rendered":"Ergebnisse der Umfrage zur Vergabepraxis"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/www.leonardowelt.org\/wp\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Hamburg-Ausstellung-1.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1493\" height=\"835\" src=\"https:\/\/www.leonardowelt.org\/wp\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Hamburg-Ausstellung-1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-2585\" style=\"aspect-ratio:16\/9;object-fit:cover\" srcset=\"https:\/\/www.leonardowelt.org\/wp\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Hamburg-Ausstellung-1.png 1493w, https:\/\/www.leonardowelt.org\/wp\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Hamburg-Ausstellung-1-300x168.png 300w, https:\/\/www.leonardowelt.org\/wp\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Hamburg-Ausstellung-1-1024x573.png 1024w, https:\/\/www.leonardowelt.org\/wp\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Hamburg-Ausstellung-1-768x430.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1493px) 100vw, 1493px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\"><sup><sub>Bildquelle: \u201eDie ganze Stadt\u201c, Hamburg, 2023; \u00a9&nbsp;Kawahara Krause Architects<\/sub><\/sup><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Vielen Dank f\u00fcr die zahlreiche Teilnahme und f\u00fcr die ausf\u00fchrlichen Kommentare! Hier sind die Ergebnisse:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group is-vertical is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-8cf370e7 wp-block-group-is-layout-flex\">\n<p><em>Der Teilnehmerandrang auf die wenigen offenen Wettbewerbe ist gro\u00df.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Frage A: Brauchen wir mehr offene Wettbewerbe, damit sich die Anzahl der Teilnehmer wieder auf ein \u00fcberschaubares Ma\u00df einpendelt?<\/strong><\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/www.leonardowelt.org\/wp\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Frage_1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"664\" height=\"238\" src=\"https:\/\/www.leonardowelt.org\/wp\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Frage_1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2576\" srcset=\"https:\/\/www.leonardowelt.org\/wp\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Frage_1.jpg 664w, https:\/\/www.leonardowelt.org\/wp\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Frage_1-300x108.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 664px) 100vw, 664px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Anmerkungen zur Frage A:<\/p>\n\n\n\n<p>Offene Wettbewerbe mit niederschwelliger erster Stufe (Konzept, Idee, keine detaillierte Ausarbeitung) und vertiefende Ausarbeitung f\u00fcr eine \u00fcberschaubare Anzahl an Teilnehmern (max. 12 Teilnehmer).<\/p>\n\n\n\n<p>***<\/p>\n\n\n\n<p>Offene Wettbewerbe sind in erster Linie eine nicht unwesentliche finanzielle Belastung f\u00fcr ein B\u00fcro und m\u00fcnden nicht selten in einem hohen Anteil an ehrenamtlicher T\u00e4tigkeit. Der aktuell hohe Andrang ist ev. auch eher auf die allgemein schlechte Auftragslage zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p>***<\/p>\n\n\n\n<p>Losverfahren sind eine M\u00f6glichkeit das Teilnehmerfeld einzud\u00e4mmen. Mehrstufigkeit ebenso.<\/p>\n\n\n\n<p>***<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group is-vertical is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-8cf370e7 wp-block-group-is-layout-flex\">\n<p>Einstufige offene Wettbewerbe sehe ich als \u201everbrennen\" von Ressourcen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin f\u00fcr offene Wettbewerbe, mit einem zweistufigen Verfahren.<br>Die offene erste Stufe m\u00fcsste mit einem&nbsp;vern\u00fcnftigen Aufwand&nbsp;ausgearbeitet werden k\u00f6nnen<br>F\u00fcr die zweite Stufe m\u00fcsste der Teilnehmerkreis eingeschr\u00e4nkt und eine \u201ehalbwegs\" kostendeckende Aufwandsentsch\u00e4digung vom Auslober gezahlt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>***<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<p>viele Wettbewerbe bitte<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group is-vertical is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-8cf370e7 wp-block-group-is-layout-flex\">\n<p><em>Bautr\u00e4gerwettbewerbe im Wohnbau sind Verfahren f\u00fcr einen eingeschr\u00e4nkten Kreis von Errichtungsgesellschaften mit ihren Planern.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Frage B: Soll sich der Bautr\u00e4gerwettbewerb \u00f6ffnen, um in einem zweistufigen Verfahren zuerst die Architektur zu pr\u00e4mieren und dann die Bautr\u00e4ger auszuw\u00e4hlen?<\/strong><\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/www.leonardowelt.org\/wp\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Frage_2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"664\" height=\"238\" src=\"https:\/\/www.leonardowelt.org\/wp\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Frage_2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2577\" srcset=\"https:\/\/www.leonardowelt.org\/wp\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Frage_2.jpg 664w, https:\/\/www.leonardowelt.org\/wp\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Frage_2-300x108.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 664px) 100vw, 664px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Anmerkungen zur Frage B:<\/p>\n\n\n\n<p>Gute Idee! Bautr\u00e4ger arbeiten immer wieder mit den gleichen ArchitektInnen zusammen. Es ist schwer die Gelegenheit zu bekommen teilnehmen zu d\u00fcrfen. Der beste Entwurf sollte gewinnen und nicht die beste Beziehung.<\/p>\n\n\n\n<p>***<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group is-vertical is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-8cf370e7 wp-block-group-is-layout-flex\">\n<p>Das Wesen von Bautr\u00e4gerwettbewerben ist der Verkauf eines Grundst\u00fccks an einen Bautr\u00e4ger anhand eines konkreten Projektes mit definierten und garantierten Qualit\u00e4ten.<br>Wie ein Bautr\u00e4ger \u00f6konomisch mit einem fertig jurierten Architekturprojekt, das verpflichtend umzusetzen ist, umgeht, m\u00fcsste man mit Bautr\u00e4gern diskutieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur Erlangung eines Architekturentwurfs kann ich mir vorstellen:<br>a) ein zweistufiges Verfahren (wie in Frage A skizziert), bei dem in der zweiten Stufe der Bautr\u00e4ger dazu kommt<br>b) ein geladenes Verfahren (Bautr\u00e4ger wird geladen) mit max. 3 Teams (Bautr\u00e4ger, Architekt, Freiraum, etc.) &nbsp;je Baufeld<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group is-vertical is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-8cf370e7 wp-block-group-is-layout-flex\">\n<p><em>Teilnahmekriterien dienen der Qualit\u00e4tssicherung. Sie sind jedoch in vielen F\u00e4llen Erschwernisse mit dem Ziel, den Teilnehmerkreis einzuschr\u00e4nken.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Frage C: Sind die Teilnahmekriterien zu restriktiv?<\/strong><\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/www.leonardowelt.org\/wp\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Frage_3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"664\" height=\"238\" src=\"https:\/\/www.leonardowelt.org\/wp\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Frage_3.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2578\" srcset=\"https:\/\/www.leonardowelt.org\/wp\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Frage_3.jpg 664w, https:\/\/www.leonardowelt.org\/wp\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Frage_3-300x108.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 664px) 100vw, 664px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Anmerkungen zur Frage C:<\/p>\n\n\n\n<p>Die Teilnahme an Wettbewerben sollte nicht auf Grund der Tatsache verwehrt werden, dass man die gleiche oder eine sehr \u00e4hnliche Aufgabe schon einmal realisiert hat. Viel mehr sollte dem besten Konzept die Chance auf Umsetzung gegeben werden.<\/p>\n\n\n\n<p>***<\/p>\n\n\n\n<p>h\u00e4ngt stark von der aufgabenstellung und dem auslober ab: zb teilnahmekritierien im gesundheitsbereich oder sicherheitsbereich sind deutlich zu restriktiv<\/p>\n\n\n\n<p>***<\/p>\n\n\n\n<p>Die Teilnehmerkriterien sind von messbaren Kriterien dominiert. Dh bei Verfehlung der Mindestkriterien ist eine Teilnahme ausgeschlossen. Es stellt sich mir die Frage, ob den \u00c4ngsten der Auslobenden nicht besser begegnet w\u00fcrde, wenn die Planungsleistung ggfs. von einem bereits versierten B\u00fcro bei Bedarf \u00fcbernommen werden k\u00f6nnte. Die Auslobenden sich also die Beauftragung eines solchen B\u00fcros durch den Wettbewerbsgewinner im Bedarfsfall vorbehalten. Die Schwierigkeiten mit dem Bundesvergaberecht sind denke ich l\u00f6sbar. Daf\u00fcr gibt es viele kreative Juristinnen.<\/p>\n\n\n\n<p>***<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group is-vertical is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-8cf370e7 wp-block-group-is-layout-flex\">\n<p>F\u00fcr einstufige offene Verfahren sind Teilnahmekriterien eine legitime M\u00f6glichkeit des Auslobers den Teilnehmerkreis zu steuern.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch hier w\u00e4re ein zweistufiges Verfahren eine alternative L\u00f6sung. Erst in der zweiten Stufe m\u00fcssten die Teilnahmekriterien erbracht bzw. ein entsprechender Partner mit ins Boot geholt werden.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Was kann ihrer Meinung nach getan werden, um die Anzahl fairer, niederschwelliger Vergabeverfahren zu erh\u00f6hen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wettbewerbe sollten unter bestimmten Kriterien, wie gewisse Mindeststandards der Nachhaltigkeit f\u00fcr das Projekt, finanziell, durch Beratung und Werbung gef\u00f6rdert werden. Die Mehrkosten sollten durch die F\u00f6rderung gedeckt werden, wenn das Projekt sich zu den Nachhaltigkeitskriterien und deren Ausf\u00fchrung verpflichtet.<\/p>\n\n\n\n<p>***<\/p>\n\n\n\n<p>Gesetzliche Regelungen, die Wettbewerbsverfahren vorschreiben!<\/p>\n\n\n\n<p>***<\/p>\n\n\n\n<p>Langwierige Wettbewerbsverfahren sollten vereinfacht werden. Nicht alles muss schon im Wettbewerbsentwurf bis ins Detail aufgezeichnet und gel\u00f6st werden. Vielmehr sollte der Fokus der Bewertung auf dem Konzept und der Idee liegen. Den Auslobern sollte bei Bedarf auch Unterst\u00fctzung (bspw. durch die Kammer) zur Verf\u00fcgung stehen, um die Hemmschwelle f\u00fcr die Organisation eines Wettbewerbs zu nehmen. An den Kauf von Grundst\u00fccken (ab einer gewissen Gr\u00f6\u00dfe) sollte ein Architektur-Wettbewerb zwingend vorgeschrieben werden, um die Qualit\u00e4t in der Umsetzung zu garantieren und undurchsichtige Direktauftr\u00e4ge abzuschaffen.<\/p>\n\n\n\n<p>***<\/p>\n\n\n\n<p>Rechtliche und wirtschaftliche Kriterien f\u00fchren zu fr\u00fch zum Ausschluss von jungen und wiedereinsteigenden Architekten - gute Voraussetzungen bietet das wei\u00dfe Blatt Papier ,. Es ist offen f\u00fcr die besten Ideen. Eine gute Reduktion des Arbeitaufwands bieten kleine Papierformate. Der Architekturwettbewerb muss als Startpunkt eines Planungsprozess es verstanden werden und im Laufe des Folgeprozesses k\u00f6nnen unb\u00fcrokratisch und pers\u00f6nlich Anforferungen noch angepasst werden. Die Kammer leistet meiner Meinung nach sehr gute Arbeit.<\/p>\n\n\n\n<p>***<\/p>\n\n\n\n<p>Ausschluss der Einflussnahme der Politik, der Parteien, etc.<\/p>\n\n\n\n<p>***<\/p>\n\n\n\n<p>Arbeit ohne Sicherheit ad\u00e4quater Honorierung ist im Grunde ein Gl\u00fccksgesch\u00e4ft, getrieben von Hybris und der \u00dcbersch\u00e4tzung des eigenen K\u00f6nnens im Vergleich zu den Kolleginnen und Kollegen.<\/p>\n\n\n\n<p>***<\/p>\n\n\n\n<p>Die Architektur selbst (also st\u00e4dtebauliche Komponenten, Soziales, Funktionalit\u00e4t, Originalit\u00e4t, Ausdrucksgehalt, Atmosph\u00e4re, lokale Charakteristika, Raum\u00f6konomie...) sollte im Vordergrund stehen, nicht die in der Vorplanungsphase \u00fcberbewerteten bauphysikalischen\/energetischen, \u00f6kologischen Kriterien zulasten gestalterischer Qualit\u00e4t. Falsche Gewichtung f\u00fchrt zumeist schon in fr\u00fchen Planungsphasen dazu, umfangreiche Fachplanungen (Risiko von hohem verlorenem Aufwand) zu ben\u00f6tigen.<\/p>\n\n\n\n<p>***<\/p>\n\n\n\n<p>Eigentlich ist bereits das Wesentliche beantwortet. Zuviele Nachweise.z.B. Bauphysik,Statik etc. Nachweis der MA - ein Junger kommt da nie zum Zug. Alle WB der weiter zur\u00fcckliegenden Vergangenheit konnten auch problemlos umgesetzt werden. Im Zuge einer m\u00f6glichen Bearbeitung kommen diese Dinge u.a.sowieso aufs Tapet. Wenn grosse Bedenken bestehen k\u00f6nnte man immer noch einen Partner dazusetzten.<\/p>\n\n\n\n<p>***<\/p>\n\n\n\n<p>eine der Gr\u00f6\u00dfe des Bauvorhabens angepasste Anzahl von Planern gegen Bezahlung einzuladen einen grundsatzlichen L\u00f6sungsvorschlag zu erstellen. Wettbewerbe welche durch die Teilnehmer finanziert werden gibt es in keiner anderen Banche und sind ruin\u00f6s.<\/p>\n\n\n\n<p>***<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group is-vertical is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-8cf370e7 wp-block-group-is-layout-flex\">\n<p>1) Mehrstufige Verfahren mit entsprechender Aufwandsentsch\u00e4digung<\/p>\n\n\n\n<p>2) Sperren von Mehrfachteilnahme von Subunternehmern \/ Fachplanern<\/p>\n\n\n\n<p>3) einschr\u00e4nken von \"\u00f6sterreichweiten\" Wettbewerben<\/p>\n\n\n\n<p>4) Sperren von Zeichenb\u00fcros ohne Befugnis f\u00fcr die \"Wettbewerbsphase\"<\/p>\n\n\n\n<p>5) Sperren von B\u00fcros in offensichtlichen Naheverh\u00e4ltnis z.B. \"Fight-Club\"<\/p>\n\n\n\n<p>6) Aufkl\u00e4rung auf der ZT-L\u00e4nder\/Bundes-Website (keine Infos verf\u00fcgbar zur aktiven Verfahrensbetreuung)<\/p>\n\n\n\n<p>7) Einschr\u00e4nken von Verfahrensbetreuern und verpflichtende Pr\u00fcfung\/Zertifizierung f\u00fcr offizielle Verfahrensbetreuer<\/p>\n\n\n\n<p>8) Bautr\u00e4gerkatalog mit Bewertung durch ZT's<\/p>\n\n\n\n<p>9) Empfehlung seitens Kammer \"Bautr\u00e4gerladungen\" mit minimalen Budgets nicht mit Beitr\u00e4gen zu unterst\u00fctzen<\/p>\n\n\n\n<p>10) Schwarze Liste von Bautr\u00e4gern (besonders Private) im Fall von unlauteren Verfahren, Verfahrensabl\u00e4ufen, Aufwandsentsch\u00e4digungen die der Tiefe nicht entsprechen, Information \u00fcber laufende Liquidationen, \"eigenartigen\" Besitz und Grundst\u00fccks-Deals, etc...<\/p>\n\n\n\n<p>11) Weisse Liste von Bautr\u00e4gern (lautere Verfahren und ordentliche Betreuung der Verfahren inkl. entsprechender Aufwandsentsch\u00e4digungen) +\/- Kriterien anhand Mitgliederbefragung<\/p>\n\n\n\n<p>12) Einschr\u00e4nken von deutschen und schweizer Architekten oder Teams mit Beteiligung solcher, da deutsche und schweizer Wettbewerbe ebenso eingeschr\u00e4nkt zug\u00e4nglich sind. \"nur \u00f6sterreichweit\"<\/p>\n\n\n\n<p>13) Einschr\u00e4nken von Referenz und Umsatzabfragen durch Auslober (Wir m\u00fcssen unseren Jahresumsatz\/Unternehmesndaten st\u00e4ndig an wildfremde Personen aussenden - die auch weitergegeben werden - um an Wettbewerben teilzunehmen!)<\/p>\n\n\n\n<p>***<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Der Gesetzgeber k\u00f6nnte Bundesweit ab einer gewissen Projektgr\u00f6\u00dfe, vor der eigentlichen Planungsvergabe, Wettbewerbe verpflichtend vorschreiben.<\/p>\n\n\n\n<p>***<\/p>\n\n\n\n<p>daf\u00fcr werben<\/p>\n\n\n\n<p>***<\/p>\n\n\n\n<p>Seilschaften sind kein Fehler!!<\/p>\n\n\n\n<p>***<\/p>\n\n\n\n<p>Die Teilnahmekriterien m\u00fcssen auf ein realistisches Mass reduziert werden. Jedes B\u00fcro f\u00e4ngt einmal \"klein\" an.<\/p>\n\n\n\n<p>***<\/p>\n\n\n\n<p>Die Angst ist den Auslobenden zu nehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>***<\/p>\n\n\n\n<p>Medienarbeit<\/p>\n\n\n\n<p>***<\/p>\n\n\n\n<p>Verpflichtende Wettbewerbe f\u00fcr alle \u00f6ffentlichen Auftraggeber, auch jene, die f\u00fcr sich das Recht herausnehmen, nicht unter das Regime des BVergG zu fallen. Novellierung des BVergG und Anerkennung der Leistungsbilder von Ziviltechniker\/innen als besondere Dienstleistungen (keine Anwendung von Schwellenwerten zur St\u00e4rkung von Wettbewerben, keine Einrechnung der ZT-Leistungen in den zu sch\u00e4tzenden Auftragswert bei Bauauftr\u00e4gen); uU Ausschlu\u00df von PPP- od. TU-Vergaben bei bestimmten Vergaben (insbes. bei Projekten von gesellschaftlicher Bedeutung, bei denen das Risiko von Nachteilen in der Gesundheitsversorgung od. der Energie-\/Nahrungsmittelversorgung gro\u00df ist).<\/p>\n\n\n\n<p>***<\/p>\n\n\n\n<p>Weiss nicht<\/p>\n\n\n\n<p>***<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group is-vertical is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-8cf370e7 wp-block-group-is-layout-flex\">\n<p>eventuell vorauswahl treffen. teilnahmen beschr\u00e4nken, im sinne von: gro\u00dfe b\u00fcros haben ressourcen an vielen wettbewerben teilzunehmen, da k\u00f6nnen kleinere nicht mithalten. angenommen alle b\u00fcros d\u00fcrfen maximal an zwei wettbewerben pro jahr teilnehmen k\u00f6nnte das zu mehr fairness f\u00fchren. <\/p>\n\n\n\n<p>es sollte eine maximale teilnehmerinnen zahl geben. wenn europaweit 60 b\u00fcros mitmachen sprechen wir hier von grob 1,2 mio euro volkswirtschaftlichen \"schaden\" - welche andere berufsgruppe macht das? <\/p>\n\n\n\n<p>ausserdem ist es unendlich schade, dass es fertige ausschreibungen gibt, nie aber die m\u00f6glichkeit sich mit den zuk\u00fcnftig nutzenden auseinanderzusetzen. projekte sollten im einklang mit den personen entwickelt werden, die sp\u00e4ter den betrieb leisten. ich m\u00f6chte gerne die ressourcen haben, mich zwei wochen in einer schule aufhalten zu d\u00fcrfen und mich mit kindern und lehrpersonal, ebenso mit schulw\u00e4rtin und g\u00e4rtnerin zu unterhalten bevor ich \u00fcberhaupt \u00fcber die planung nachdenke &gt; und es sollte eine planung des umbaus sein und nicht des neubaus! <\/p>\n\n\n\n<p>warum sind die meisten ausschreibungen (va der stadt wien als vorbild) neubauten? wo es aber bestand gibt - ich bin der meinung wir als kammer sollten hier st\u00e4rker auftreten, dass das eigentlich nicht mehr zeitgem\u00e4\u00df ist!<\/p>\n\n\n\n<p>***<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Just do it!<\/p>\n\n\n\n<p>***<\/p>\n\n\n\n<p>Hier ist wohl in erster Linie die Kammer gefragt, aktiv zwischen potentiellen (\u00f6ffentlichen) Auftraggebern und ihren Mitgliedern zu vermitteln. Es gibt zahllose Plattformen auf denen man sich eintragen kann, Ank\u00f6, Qualit\u00e4tsplattform Sanierungspartner, Monitoringstelle E-Controll, Nextroom etc. Trotzdem muss man jedes Mal wieder unz\u00e4hlige Nachweise liefern. Warum hier die Kammer nicht die Qualit\u00e4tssicherung ihrer Mitglieder verwalten, oder als eine offizielle Zertifizierungsstelle auftreten kann, ist nicht nachvollziehbar. Nat\u00fcrlich muss eine Auftraggeberin Rahmenbedingungen abstecken, aber die Kammer als offizielle Stelle sollte hier doch die Glaubw\u00fcrdigkeit besitzen, dass sie Pools zur Verf\u00fcgung stellt, aus denen eine potenzielle Auftraggeber w\u00e4hlen wann, welche B\u00fcros ggf. ihre Anforderungen am besten treffen.<\/p>\n\n\n\n<p>***<\/p>\n\n\n\n<p>Schwellenwerte erh\u00f6hen, Beschr\u00e4nkung kleinerer Bauaufgaben auf Regionen, oder zweistufige Verfahren wo in der ersten Stufe alle Befugten mitmachen d\u00fcrfen. Dann erst f\u00fcr Jung- und Kleinb\u00fcros Suche nach Partnerschaften.<\/p>\n\n\n\n<p>***<\/p>\n\n\n\n<p>siehe oben<\/p>\n\n\n\n<p>***<\/p>\n\n\n\n<p>Ab einer bestimmten Gr\u00f6\u00dfe des Bauvorhabens verpflichtend einen Wettbewerb vorzusehen.<\/p>\n\n\n\n<p>***<\/p>\n\n\n\n<p>Die Dominanz \/der Einfluss der Kapitalisten geh\u00f6rt eingeschr\u00e4nkt - SIE setzen sich \u00fcber Stadtplanung , Denkmalschutz UND Juryentscheidungen bei Wettbewerben HINWEG Das begann schon vor Jahrzehnten (Pratersternprojekt, Wien Mitte, Parlament: Allein die Fassade : Eine Kulturschande- \"hoch unendlich\" w\u00fcrde der Mathematiker sagen - PPP Projekte geh\u00f6ren abgeschafft , sind IMMER zum Nachteil der Kommunen : Die Folgen sind - Nach Jahren marode Infrastrukturen , in Deutschland Br\u00fccken, in England, den USA die gesamte Infrastruktur etc.. Nachzulesen bei Jakob Augstein, Frank Schirrmacher, Werner R\u00fcgemer ........etc. etc...<\/p>\n\n\n\n<p>***<\/p>\n\n\n\n<p>Finanzierung der Teilnahme<\/p>\n\n\n\n<p>***<\/p>\n\n\n\n<p>Wild-Card-System f\u00fcr junge B\u00fcros, Einbindung von etablierten zur Verst\u00e4rkte Unterst\u00fctzung der Leistungsf\u00e4higkeit von jungen B\u00fcros (ARGEs, Bietergemeinschaften, etc\u2026) in den Teilnahmekriterien zulassen. 2 Stufen mit Honorierung beider Stufen. Ende der sinnlosen \u201eGratis-Wettbewerbe\u201c mit Massenteilnahme.<\/p>\n\n\n\n<p>***<\/p>\n\n\n\n<p>Auftraggeber*innen davon \u00fcberzeugen, dass offene Wettbewerbe auch f\u00fcr sie oft sinnvoller sein k\u00f6nnten als z.B. Verhandlungsverfahren; Im laufenden Verfahren Teilnehmer*innen die M\u00f6glichkeit geben, bei Gewinn eines Verfahrens eine*n Partner*in mit den n\u00f6tigen Referenzen hinzuzuziehen, und nicht schon vorher (dies w\u00fcrde kleinen B\u00fcros die M\u00f6glichkeit der Teilnahme er\u00f6ffnen und Auftraggeber*innen eine gewisse Sicherheit geben).<\/p>\n\n\n\n<p>***<\/p>\n\n\n\n<p>Scheinheilige \"geladene\" Wettbewerbe verbieten (das sind nur versteckte Direktvergaben, die massiv Ressourcen verschwenden), und bei offenen Wettbewerben \"erf\u00fcllbare\" Teilnahmekritierien zulassen (ev durch Vorgaben beschr\u00e4nkt oder \u00fcberparteilich kontrolliert). + Jedem der sich bem\u00fcht (den geforderten Wettbewerbsumfang erf\u00fcllt) eine Aufwandsentsch\u00e4digung zugestehen (auch wenn nur symbolisch).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vielen Dank f\u00fcr die zahlreiche Teilnahme und f\u00fcr die ausf\u00fchrlichen Kommentare! Hier sind die Ergebnisse: Der Teilnehmerandrang auf die wenigen offenen Wettbewerbe ist gro\u00df. Frage A: Brauchen wir mehr offene Wettbewerbe, damit sich die Anzahl der Teilnehmer wieder auf ein &hellip; <a href=\"https:\/\/www.leonardowelt.org\/wp\/wir-wollten-ihre-meinung-wissen\/\">Weiter<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":88,"featured_media":2585,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-2575","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.leonardowelt.org\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2575","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.leonardowelt.org\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.leonardowelt.org\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.leonardowelt.org\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/users\/88"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.leonardowelt.org\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2575"}],"version-history":[{"count":14,"href":"https:\/\/www.leonardowelt.org\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2575\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2597,"href":"https:\/\/www.leonardowelt.org\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2575\/revisions\/2597"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.leonardowelt.org\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2585"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.leonardowelt.org\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2575"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}